Lehrmann Rechtsanwälte

Franz-Karl Lehrmann, Fachanwalt für Erbrecht
Leonie Lehrmann, Rechtsanwältin

Wohnrecht oder Nutzniessung

25. Sep. 2006

Die Angst, im Alter ein Pflegefall zu werden und damit hohe Pflegekosten zu verursachen, ist nicht ganz unbegründet. So besteht die Gefahr, dass Kinder im Rahmen der Verwandtenunterstützungspflicht die nicht gedeckten Pflegekosten berappen müssen, wenn das elterliche Vermögen aufgebraucht ist und das Renteneinkommen samt Zusatzleistungen und Krankenkassenbeiträgen nicht ausreicht.

Gerade diese Pflichtunterstützung durch die eigenen Kinder aber möchten Eltern vermeiden, und viele von ihnen wollen auf keinen Fall, dass sie das eigene Haus zur Begleichung der Pflegekosten im Alter verkaufen müssen. Deshalb prüfen Hausbesitzer, ob es nicht sinnvoller ist, das Haus bereits zu Lebzeiten den Kindern zu verkaufen oder zu vermachen, kombiniert mit der Nutzniessung oder allenfalls einem Wohnrecht.

Ein Artikel des Tagesanzeigers über Aspekte des schweizerischen Rechts vom 21.09.2006.

Sterbehilfe, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

25. Sep. 2006

Ganz konkrete Signale an den Bundestag hat der 66. Deutsche Juristentag mit seinen Beschlüssen zur Sterbehilfe ausgesandt. In diesem Bereich soll es laut Juristen und Medizinern endlich gesetzliche Grundlagen geben. Im Forum Strafrecht haben sie zwei Tage über „Patientenautonomie und Strafrecht bei der Sterbebegleitung“ diskutiert.

Bericht der SZ-Online vom 22.09.2006 über die Ergebnisse des Deutschen Juristentages

Mit Lebensversicherungen die Erbschaftsteuer senken?

25. Sep. 2006

Kapitalversicherungen sind bei älteren Menschen, die einen Teil ihres Privatvermögens auf Freunde oder Verwandte übertragen wollen, äußerst beliebte Steuersparmodelle. Die Policen werden bei der Festsetzung der Erbschaft- und Schenkungsteuer nicht mit dem Marktpreis, sondern lediglich zu zwei Dritteln des eingezahlten Kapitals bewertet. Das führt zu erheblichen Vorteilen, so daß es kein Wunder ist, daß dieses Schlupfloch vielen Finanzbeamten ein Dorn im Auge ist. Jetzt soll das Privileg abgeschafft werden.

Wie man weiterhin geschickt sparen kann, beschreibt Volker Looman in dem Artikel der FAZ vom 23.09.2006.

Eigenheim übertragen – und dann?

20. Sep. 2006

Geben Vater und Mutter ihr Haus samt Grundstück schon jetzt in die Hände der Kinder, verschenken sie meist den größten Teil ihres Vermögens. Werden die Eltern irgendwann gebrechlich und wollen vielleicht in ein betreutes Wohnprojekt einsteigen, brauchen sie ihr verschenktes Vermögen. Deshalb müssen sie vor dem Schenken genau überlegen, ob das Haus für ihre Alterssicherung gedacht ist und ob sie sich die Schenkung leisten können.

Ein Beitrag der Stiftung Warentest im FAZ.net vom 19.09.2006

Ist das schweizerische Erbteilungsrecht noch zeitgemäss?

20. Sep. 2006

So lautet eine der Fragen, mit denen sich der 3000 Mitglieder zählende Schweizerische Juristenverein am diesjährigen Juristentag auseinandersetzen wird. Er findet am 22. und 23. September im Hotel Park Hyatt in Zürich statt. Der alljährlich abgehaltene Anlass geniesst in der Wissenschaft und unter juristischen Praktikern einen ausgezeichneten Ruf. Die angebotenen Vorträge sind jeweils im Voraus auf der Homepage des Juristentages abrufbar. Am Juristentag werden sie in Arbeitsgruppen diskutiert.

Weiterlesen in der NZZ vom 20.09.2006

Schweizerischer Juristentag 2006

Erben, stiften, Steuern zahlen

15. Sep. 2006

Stephan Schulmeister kommentiert das österreichische Stiftungssteuerrecht in der Presse vom 13.09.2006.

Mehrbelastung der Unternehmen durch Steuerreformen?

15. Sep. 2006

Die Steuerpläne der Bundesregierung würden zu einer deutlichen Mehrbelastung von Betrieben und Unternehmenserben führen. Das ergibt sich aus Berechnungen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

Ein Dossier der FTD vom 15.09.2006 zu den Auswirkungen der Grundsteuerreform 2008 und Erbschaftsteuerreform 2007.