Die Erben – ARD-Dokureihe
Teil 1 am 08.01.2007, 21.00 – 21.45 Uhr:
Gloria von Thurn und Taxis – Von der Punk-Prinzessin zur Business-Frau
Film von Christian Weisenborn
Mit 20 heiratet sie einen der reichsten Junggesellen Deutschlands, den damals 54-jährigen Milliardär und Erbprinzen Johannes von Thurn und Taxis, Playboy und Partyschreck. Mit 30 ist sie Witwe – mit drei kleinen Kindern. Und wächst hinein in eine Rolle, die ihr weder zugedacht war noch zugetraut wurde.
Genauso vehement, wie sie die Rolle der schrägen, schrillen Punk-Prinzessin ausfüllte, erarbeitete sie sich in kurzer Zeit die Voraussetzungen, um das gewaltige Erbe der Thurn und Taxis zu managen, zu konsolidieren, zu retten. Für ihren Sohn, den Erbprinzen Albert. In dem Filmportrait von Christian Weisenborn öffnet Gloria von Thurn und Taxis zum ersten Mal Ihr Privatarchiv. Die Fürstin gibt Einblick in ihr Leben, offen, ungeschminkt und völlig unkokett. Sie reflektiert und kommentiert, erinnert sich.
Teil 2 am 15.01.2007, 21.00 – 21.45 Uhr:
Christina Onassis – Die glücklose Tankerkönigin
Film von Andrea Morgenthaler
An Geld hat es im Leben von Christina Onassis nie gefehlt. Schon als Kind trägt sie Dior Kleider, lebte mal in New York, mal in Monte Carlo, mal auf einer mondänen Yacht. Vater Onassis, ein griechischer Reeder und Mutter Athina, eine ambitionierte Society-Lady kümmern sich kaum um Christina und ihren älteren Bruder. An die Welt des Überflusses gewöhnt sich Christina schnell, an die fehlende Wärme und Zuneigung nie. Ihr ganzes Leben ist sie auf der Suche nach aufrichtiger Zuneigung und Liebe, finden wird sie sie nie. Mit 24 Jahren ist Christina plötzlich Alleinerbin des Onassis Milliardenvermögens, nachdem ihr Bruder bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Bisher eher im Jet-Set zu Hause, soll die junge Frau auf einmal ein Schiffsimperium führen.
Teil 3 am 22.01.2007, 21.00 – 21.45 Uhr:
Hubert Burda – Zwischen Rebellion und Pflicht
Film von Kathrin Pitterling
“Ich bin ja immer ganz erstaunt, dass er daran letztlich nicht zerbrochen ist”, verrät die Schauspielerin Maria Furtwängler über ihren Mann Hubert Burda. Seit 15 Jahren ist sie mit dem Großverleger verheiratet, der weltweit mehr als 200 Titel herausgibt, darunter so erfolgreiche Titel wie “Focus”, “Die Bunte” und “Elle”. Was Maria Furtwängler und andere, die Hubert Burda nahe stehen, erstaunt, ist die Intensität, mit der der jüngste der drei Burda-Söhne um die Wahrung und Vermehrung seines Erbes kämpft. Dies vor allem, um sich aus dem Schatten seines übermächtigen Vaters zu befreien.
Der Vater, Senator Franz Burda, ist der klassische Übervater: erfolgreich, charismatisch, dominant. Aus einer kleinen Offenburger Druckerei, die er von seinem Vater erbte, hat er den viertgrößten Verlag der Bundesrepublik gemacht. Ein Mann, der ganz selbstverständlich Franz-Josef Strauß, Andy Warhol oder Max Schmeling zu seinen Freunden zählte. Die Mutter ist nicht weniger außergewöhnlich. Mit 40 Jahren machte sich Aenne Burda daran, mit “Burda Moden” den weltweit größten Modeverlag aufzubauen.
Quelle: ARD
